Welcome to the world of JPSO!

Probably, you have to be a lucky member of this very special travel group to really get what all this is about. But even if you're not, you might still enjoy getting a glimpse of the adventurous journeys those brave men take while conquering Scotland's exciting world of golfing, taking it links course by links course. You might even find it inspiring enough to go there and see for yourself.

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Über JPSO

Etwa 1987 oder 1988 wurde der Grundstein für die JPSO gelegt. Jim Paton, der in East Wemyss, Fife, geboren ist, war mit Frank Reising nach Schottland geflogen, um ihm seine Heimat zu zeigen und um dort Golf zu spielen. 1989 nahm Jim Helmut Fritz, Karl-Heinz Dücker und Lothar Grüter mit hinüber nach Five, Schottland. Die Begeisterung für  Land, Leute und Golfplätze wurde im GC Castrop-Rauxel von vielen Mitgliedern geteilt.

Deshalb wurde die Reise im Jahr darauf wiederholt. Es schlossen sich weitere Mitglieder unseres Clubs an; denn es hatte sich schnell herumgesprochen, dass Golf in Schottland eine besondere Dimension hat. Und wenn Deutsche etwas zwei Mal machen, wird es zwangsläufig zur Tradition. Die Tour wurde von nun an jährlich wiederholt. Einige Teilnehmer kamen hinzu, einige fuhren nicht mehr mit, aber bald hatte sich ein Stamm von etwa 8 bis 10 Golfern gebildet, der seit 1990 jährlich entweder in der Woche um Himmelfahrt oder Fronleichnam an der Reise teilnahm.

Wir haben in Lower Largo, Elie und in Leven gewohnt. Seit einigen Jahren verbringen wir unsere Nächte im Caledonian Hotel in Leven. Da sind wir als Gäste sehr willkommen, und man sorgt dafür, dass immer ausreichend Lagavulin im Haus vorrätig ist, was in unserem Heimatclub nicht immer gewährleistet ist.

In den ersten Jahren hat Jim die Reise alleine organisiert.  Er hat die Flüge und die Unterkünfte gebucht und die Startzeiten reserviert. Außerdem fuhr er uns zu Beginn mit einem VW-Bus, den uns sein Freund Sandy geliehen hatte, zu den diversen Golfplätzen. Den Transport übernahm für ein paar Jahre dann Lee Murray, der ein Taxi- und Busunternehmen hatte. Wenn es eben möglich war, spielte Lee mit uns. Unvergessen sind seine gehookten Abschläge mit dem Eisen 1, die nicht nur die Bahn sondern manchmal sogar den Golfplatz verließen, um dann in einer Linkskurve doch auf dem Fairway zu  landen. Lee hat das Taxiunternehmen aufgegeben und in Leven einen Pub übernommen, in dem wir auch heute noch ab und zu mit ihm ein Bier trinken.

Irgendwann lernten wir George Finlayson kennen, der Golfpro in Leven war. George hat uns bei den Buchungen unterstützt. Er ging als Pro später nach Murrayshall und Skibo Castle. Nach seiner Rückkehr nach Edinburgh und später nach Elie übernahm er die Organisation für unsere Golfreisen mehr oder weniger ganz, und nach und nach entwickelte sich daraus für ihn ein Geschäft. Er wohnt jetzt in St. Andrews und organisiert von dort aus mit seiner Firma Scotland for Golf  Golfreisen für Kunden aus aller Welt (sh. link!).

Leider gibt es aus den ersten Jahren keine Aufzeichnungen mehr, aber unserer Erinnerung nach entwickelte sich 1990 aus dem zwanglosen Spiel eine ernsthafte Turnierwoche, die Dierk Skulima auf Jim Paton Scottish Open taufte. Eigentlich müsste die Turnierwoche Jim Paton Invitational heißen; denn nur geladene Golfer haben die Chance mitzureisen.

In einer Woche wurden seinerzeit bis zu 12 Runden (!) Golf als Zählspiel gespielt, die Ergebnisse wurden addiert, und am Ende wurde in Brutto- und Netto-Sieger gekürt. Da wir aber alle älter geworden sind, haben wir das Kräfte raubende Programm straffen müssen. Wir spielen jetzt nur noch in Lundin Links oder in Blairgowrie zwei Runden an einem Tag.

Unvergesslich ist allen geblieben, als wir am 26.05.1997 morgens in Dundee (Downfield) und nachmittags Carnoustie (Championship Course) gespielt haben. Die Grenzen unserer Belastbarkeit waren an diesem Tag erreicht, wenn nicht sogar überschritten.

Jim Paton hat mit einigen Ausnahmen jahrelang die Bruttowertung beherrscht. Allerdings haben wir das ein oder andere Mal einen Gast mitgenommen, der ihm den Bruttosieg streitig machte. Das änderte sich erst, als Peter Dürscheidt  2004 zur Gruppe stieß. Peter gewinnt seit 2004 unangefochten die Bruttowertung. Der Sieger in der Nettowertung wechselt von Jahr zu Jahr, da die Formschwankungen beim Golf bekanntermaßen erheblich sind.

In Crail (Balcomie) wird an jedem letzten Samstag eine Sonderwertung für die beste Netto-Runde gemacht. Der Sieger erhält für ein Jahr den Crail-Putter, einen klassischen Holzputter, den George 2003 als Wanderpreis gestiftet hat. Der erste Sieger war Udo Möller, der Sieger 2009 ist Stefan Kullmann.

Im Mai 2010 hat uns Eyjafjallajökull zwei zusätzliche Urlaubstage beschert. Unser Rückflug war für Montag geplant, aber die isländische Asche hat uns nicht fliegen lasen. Unser Hotel mußten wir zwar räumen, aber das Old Manor in Lundin Links war den Umzug wert. Daß das Wetter in den beiden “unfreiwilligen” Urlaubstagen mit Sonne, blauem Himmel und leichtem Wind phantastisch war, machte die beiden zusätzlichen Golfrunden in Lundin Links zu einer reinen Freude – wenn man vom Score absieht.